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Das ist wohl so ein Satz den jeder von uns schonmal gehört hat. Abgesehen davon dass man als Veganer angeblich sowieso immer mit einem Bein im Grab steht (durch den Vitaminmangel und weil uns das Eiweiß und die ganzen wichtigen Mineralien fehlen – so der gängige Gedanke), leidet man höchstwahrscheinlich an akutem Eisenmangel. Ein Argument was viele der „normalen Esser“ meistens als aller erstes auffahren.

Tatsächlich ist es so das wirklich viele Menschen an Eisenmangel leiden, nicht nur die Veganer. Eine mir sehr nahestehende Person welche Fleisch isst muss mittlerweile sogar Tabletten gegen ihren Eisenmangel nehmen weil sie sonst absolut antriebslos und andauernd müde ist. Das gleiche kann natürlich auch jedem Veganer wiederfahren aber, da wir uns ja im Allgemeinen intensiver mit dem Thema Ernährung auseinander setzten und die meisten von uns sich nicht nur Veggie-Burgern und Soja-Pudding ernähren, ist das Risiko ganz bestimmt nicht größer als bei jemandem der jeden Tag ein Steak vertilgt.

Auch ich hatte früher Eisenmangel, ja auch schon zu meinen Fleischfresser Zeiten, und mir wurde immer von den Ärzten nahegelegt doch unbedingt Tabletten zu nehmen um die Versorgung sicherzustellen. Ich bin ehrlich gesagt nicht so der große Fan von irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln, weshalb ich dann auch begonnen habe mich im Internet darüber schlau zu machen welches vegane Lebensmittel den höchsten Eisengehalt hat. Vor ca. 1 Jahr habe ich dann den Film „Crazy Sexy Cancer“ von Kris Carr gesehen in welchem Sie beschreibt wie sie ihren Krebs im Endstadium unteranderem durch gesunde Ernährung aufgehalten hat. In diesem FIlm beschreibt sie auch immer die unglaubliche Wirkung von Weizengras.

Weizengras gehört zu den Superfoods. Es enthält jede Menge Vitamine und auch die acht essentiellen Aminosäuren. Mehr dazu findet ihr hier. Aber was mich natürlich besonders interessiert hat, es enthält jede Menge Eisen! Also habe ich mir das gute Gras einfach mal über Amazon in Form eines Pulvers gekauft. Um ehrlich zu sein ist der Geschmack jetzt nicht so der Hit. Mein Liebster sagt immer, das schmecke sehr nach Heu 🙂 Aber es ist gut auszuhalten. Nachdem ich ca. 1 Woche das Weizengras täglich mit etwas Kokoswasser getrunken habe (1 TL Pulver auf 330 ml Kokoswasser) bemerkte ich schon erste Veränderungen. Ich hatte auf einmal viel mehr Energie, mein Hautbild hatte sich gebessert und irgendwie war ich auch nicht mehr so scharf auf Süßigkeiten. Meine Gesundheit verbesserte sich eigentlich stetig und mittlerweile nehme ich es schon über 1 Jahr. Auch der Bluttest beim Arzt bestätigte mir das meine Eisenwerte perfekt waren.

Natürlich ist Weizengras kein Wundermittel und ersetzt keine ausgewogene Ernährung, aber für alle die mit Eisenmangel zu kämpfen haben oder einfach etwas gutes für ihre Gesundheit tun wollen ist es ganz bestimmt eine Überlegung wert. Es wirkt sich auf jeden Fall positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus und schenkt mehr Energie. Vor allem macht es auch die Haut sehr schön 😉

Ich kaufe mir immer dieses Weizengras bei Amazon. Es ist nicht sehr teuer und vor allem ist es sehr fein gemahlen und kratzt nicht so im Hals wie manch anderes Weizengraspulver.

Nehmt ihr Weizengras und habt damit schon irgendwelche positiven Erfahrungen gemacht?

Ich feue mich über eure Kommentare 🙂

 

 


Comments

  1. […] mein kleines Wundermittel Weizengraspulver. Falls ihr davon noch nie was gehört habt könnt ihr hier nachlesen was ich über dieses wundervolle grüne Pulver geschrieben […]

  2. Das Problem, wenn es denn eines ist, mit dem Eisen ist zu einfach oder zu kurz betrachtet. Es kommt, laut wissenschaftlichen Studien, sehr auf die Form des Eisens an. Ist es sogenanntes Ham-Eisen oder kommt das Eisen eben aus Pflanzen. Das Ham-eisen aus tierischen Produkten, meist aus Fleisch, kann a) vom Körper nicht gezielt verwertet werden und richtet mehr Schaden an als das es nützt, das pflanzliche eisen kann vom Körper in der Menge resorbiert werden wie er es braucht. Ausserdem, der Körper arbeitet, wenn er kann und darf, äußerst effektiv -das heißt er verwendet das einmal konsumierte und verdaute eisen mehrmals bevor es unbrauchbar ausgeschieden wird. Da sich rein pflanzlich, gesund Ernährende weniger entzündliche Magen-Darm-Probleme haben als omnivore (hier speziell denke ich an Mikroblutungen) verlieren Veganer weniger Eisen, ergo brauchen sie weniger Eisen. Wenn du dich mit Weizengraspulver (was ein stark industriell verarbeitetes Produkt ist und schon mal perse nicht 100 % gesund sein kann) gut fühlst, dann mach dies, jedoch ist es nicht nötig. Denn alle dunkelgrünen Blattgemüse z.B. enthalten ausreichend Eisen. Auch viele als Kräuter bekannte Pflanzen, wie z.B. Petersilie, frischer Oregano, Majoran, Dill, Estragon etc. des weiteren enthält auch Vollkorn eine Menge verwertbares Eisen. Was ein Problem darstellen kann sind die Böden auf denen die Pflanzen wachsen, darum ist man gut beraten, wenn man zu Bioprodukten (Demeter, Naturland oder ökologischer Landbau, was kein Bioprodukt im eigentlichen Sinne ist, greift – nicht zu EU-Biolabels)greift, wenn man die Wahl hat. Frauen brauchen, weil sie von Natur aus jeden Monat Blut verlieren, natürlich eine höhere Zufuhr solange sie ihre Menstruation jeden Monat haben aber da unsere Vorfahren auch nicht ausgestorben sind gehe ich davon aus, dass auch Frauen über eine gesunde, pflanzenbasierte Ernährung ohne „Superfood“ alles bekommen was sie benötigen.
    Für mich ist „Superfood“ eine reine Marketingstrategie, genau wie sie uns Bioprodukte viel teurer als konventionelle Produkte verkaufen, weil der Arbeitsaufwand und die Ausbeute angeblich da reinspielen. Quatsch, sagt da der Biobauer, wenn man ihn bei einem Glas Bier danach fragt. aber zurück zum Superfood. Vergleiche mal die bekannten Inhaltsstoffe von Leinsamen mit Chiasamen – Leinsamen ist in deutschen Landen seit Jahrhunderten bekannt und wird genutzt. Ist selbst in Bioqualität nicht zu teuer – hingegen Chiosamen, als Superfood angepriesen ist oft 4 mal so teuer. Ja klar, kommt ja auch nicht aus Deutschland, ist exotisch, hat man erst jetzt rausgefunden, ist wissenschaftlich bewiesen… bla,bla – denn wenn man die Studien anfordert, dann bekommt man Lach- und Weinkrämpfe oft zur gleichen Zeit. Chiosamen wurde übrigens in den USA zu erst zu Superfood und warum, weil sie Leinsamen nicht oder nicht wirklich gut kennen. Oder nimm Akaibeeren, man oh man, warum keine Heidel-, Brom- oder schwatzen Johannisbeeren – die Antioxidanzien sind nahezu identisch. Klar, keiner wir sagen „Wow“ was du so alles kennst und isst, wenn du sagst, ich esse täglich eine hand voll Blaubeeren. 😉
    Kennst du die Seite von Dr. Michael Greger, von Dr. Neal Barnard, Dr. Ornish etc., ist zwar in englisch aber gut zu verstehen. Dr. Greger entwickelte sogar eine (wissenschaftlich basierte) App in Zusammenhang mit seinem genialen Buch „How not to die“. Die App bekommst du im Googleappstore unter Dr.Greger daily dozen… wenn man sich an den Vorschlägen orientiert hat man alles was man braucht ohne irgend einen Mangel zu entwickeln – ähm, natürlich noch Vitamin B12 und von September bis Mai Vitamin D zusätzlich nehmen…. 😉 Cheers und weiterhin gute Gesundheit

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